Platzentstehung

Einleitung

Im Folgenden wird die Entwicklungsgeschichte des vereinseigenen Modellflugsportplatzes Rüsterschneise dargelegt in zeitlich fallender Folge. Der viele Schweiß einiger Vereinsmitglieder, der bis zum jetzigen Ausbau des Platzes fließen musste, soll dem Leser und Betrachter die Lektüre nicht versalzen. Haben sie viel Spaß dabei.

Entwicklung der Energieversorgung (bis März 2015)

altDie Energieversorgung auf der Rüsterschneise hat sich vom Sommer 1997 bis März 2015 dem Bedarf entsprechend hervorragend entwickelt und verdient eine eigene Betrachtung.

Fertigstellung der geplanten Infrastruktur (Pfingsten 2002)

Mit der Fertigstellung der neuen Gerätehütte war der Ausbau des Modellflugsportplatzes Rüsterschneise nahezu abgeschlossen Es galt nun, den bisher erreichten Zustand abzusichern. Dazu wurde die durch die Aufbauphase bedingte schwache finanzielle Situation über Umlage und Beitragserhöhung verbessert, um den Vorstand mehr Handlungsspielraum zu geben.
Ferner führte die behördliche Überprüfung des Modellflugsportplatzes Rüsterschneise im Sommer 2001 durch die Stadt Wetzlar zu einem öffentlich rechtlichen Vertrag mit ihr, der den ist-Zustand fixierte, Wege zu noch erforderlichen Genehmigungen festlegte und dem Verein für die Zukunft Entwicklungsmöglichkeiten in einem vorgegebenen Rahmen bot.
Die intensiven Vorbereitungen zum 25-jährigen Jubiläum des Vereins an Pfingsten 2002 führten zur endgültigen Fertigstellung der vorgesehenen Infrastruktur des Modellflugsportgeländes. Dazu gehörten die Erweiterung des 220 V Netzes und ein weiterer Sicherheitszaun für die Südpiste.

Bau der neuen Gerätehütte (April bis Juni 2000)

Hier klicken! Erfreulicherweise war die alte, noch aus den Lahnwiesen stammende Gerätehütte zusammen mit der Rüsterhütte vom Wetzlarer Bauamt abgenommen worden, sodass sie nur durch eine Bauanzeige (ohne Bauantrag) ersetzt werden konnte, wenn dies erforderlich werden sollte.

Seitens des Vereins waren Begehrlichkeiten dazu schon 1999 vorhanden. Umfeld, Planung und Mittel waren jedoch erst 1 Jahr später verfügbar, sodass eine Bauanzeige eingereicht wurde als sich abzeichnete, dass das Baumaterial für eine neue Hütte geliefert werden konnte.

Die Konzeption sah eine nur von außen zugängliche integrierte Toilette vor, ein nur von innen erreichbares Notstromaggregat und die Versorgung mit Strom und Alarm von der Rüsterhütte aus.
Nachdem das Baumaterial geliefert worden war, musste nur noch gearbeitet werden ...

Unbefristete Betriebsgenehmigung für beide Pisten

alt Nach Käufen und Anpachtungen von Grundstücken, dem Bau der Rüsterhütte und dem weiteren Ausbau der Südpiste (auf 100 Meter Länge) strebte der Vorstand eine neue nicht mehr befristete Betriebsgenehmigung für das Modellflugsportgelände mit West- und Südpiste an, das inzwischen den Namen Rüsterschneise bekam.
Am 30.06.1997 erhielt der Verein vom Regierungspräsidenten in Darmstadt eine unbefristete Betriebserlaubnis, in der die neuen Gegebenheiten und Wünsche (insbesondere der durch die beiden Pisten gegebene Auflass-Sektor von 270-Grad) für den Modellflugsportplatz Rüsterschneise weitgehend berücksichtigt waren. Diese schlugen sich später nieder in der mit den Flugleitern abgestimmten Flugordnung, die wunschgemäß auch der Genehmigungsbehörde in Darmstadt zugeleitet wurde.

Energieversorgung der Rüsterhütte

altZum Bau der Rüsterhütte gehörte auch die Förderung umweltfreundlicher elektrischer Antriebe durch Bereitstellung von Energie. Da die Hütte im Außenbereich liegt, sollte ein alternatives Energiekonzept angestrebt werden. Die Anforderungen an die Energieversorgung mit Strom ergaben sich aus folgenden praktischen Problemen ...

Wasserversorgung der Rüsterschneise

altIn der Baugenehmigung der Vereinshütte waren erhebliche Auflagen der Naturschutzbehörde in Form diverser anzupflanzender Büsche und Bäume enthalten, die unsere Freude an der Genehmigung zunächst etwas trübte. Wussten wir doch, dass der trockene und steinige Boden auf der Rüsterschneise für das Anpflanzen der Gewächse eine Wasservorratshaltung erfordern würde ...

Bau der Rüsterhütte

 

Hier klicken! Anfang Dezember 1996 war es endlich soweit. Die Baugenehmigung der Vereinshütte für den neu angelegten Modellflugsportplatz Rüsterschneise im Außenbereich der Gemarkung von Wetzlar-Dutenhofen war eingetroffen. Diese Hütte ist vom Vorstand des Modellflugsportvereins Lahntal e.V. unter der Vorgabe geplant worden, die Belange des heutigen Modellflugsports für die Vereinsmitglieder auf dem neuen Gelände optimal abzudecken ...

Entstehung der Südpiste (ab Herbst 1995)

Der Wunsch nach einer "Querpiste" bestand eigentlich schon für das alte Gelände in den Lahnwiesen - nur konnte er dort nicht verwirklicht werden, weil betreffende Parzellen nicht anzupachten waren.
Auch auf dem neuen Gelände stellten sich der Realisierung dieses Wunsches Hindernisse entgegen: Eine angestrebte 100 Meter lange "Querpiste" (quer zur Lage der Parzellen) würde 7 Parzellen tangieren, wovon zunächst nur die ersten drei für Westpiste und Vorraum (50 Meter breit) dem Verein zur Verfügung standen.
Bedingt durch die schlechte Bodenqualität konnten jedoch bald weitere benachbarte Parzellen (nach Süden hin) angepachtet oder gekauft werden. Damit wurde es möglich, die Südpiste zunächst bis auf 80 Meter Länge und später dann bis auf 100 Meter Länge auszubauen.

Gerätehütte aus den Lahnwiesen - Anbau der Pergola

Nach einer Voranfrage (April 1994) bei der unteren Naturschutzbehörde Wetzlar und anschließender mündlicher Zusage konnte die kleine und fensterlose Gerätehütte (von 1985), deren Tür nach unten geöffnet als Auffahrt diente, aus den Lahnwiesen auf das neue Fluggelände transportiert werden. Endlich war es möglich, die wichtigsten Dinge vor Ort zu lassen. Auch der im gleichen Jahr neu gekaufte Aufsitzmäher wurde hier deponiert.
Bei den Vereinsmitgliedern kam alsbald der Wunsch auf, einen Schutz gegen Regen oder Sonne zu haben auf dem noch baumlosen Areal. So wurde Anfang 1995 mit ganz geringen Kosten eine Pergola angebaut, die mit einer aufwickelbaren PVC-Plane überdacht werden konnte. Der Anbau leistete dem Verein lange Zeit - auch noch 1997 beim Aufbau der Rüsterhütte - gute Dienste, bis er im Sommer 1997 demontiert wurde. Die bislang auf dem Dach der Gerätehütte wohnenden Bachstelzen waren daraufhin leicht beunruhigt und
zogen es vor, ihr Quartier auf das Dach der neuen Rüsterhütte gut geschützt unter den Solarpanelen zu verlegen - auch für sie eine Verbesserung.
So hilfreich Hütte und Pergola für den Verein auch waren, so bereiteten sie doch den Behörden (das Bauamt Wetzlar und die Obere Naturschutzbehörde des Regierungspräsidenten in Gießen) erhebliche Probleme, die jedoch vom Vorstand ausgeräumt werden konnten: Die Gerätehütte nunmehr ohne Pergola bekam zusammen mit der Rüsterhütte von den zuständigen Wetzlarer Behörden eine Bauabnahme und war damit erstmals baugenehmigt.

Entstehung des neuen Fluggeländes (erste Nutzung 1994)

Am 31.12.1993 endete die Betriebsgenehmigung für das alte Gelände in den Lahnwiesen unwiderruflich trotz eindringlicher Bitten des Vorstandes gegenüber den Behörden für eine längere Übergangszeit. Der Verein hatte daher rechtzeitig einen Antrag zum Betrieb des "neuen Fluggeländes in der Gemarkung von Wetzlar-Dutenhofen" beim Regierungspräsidenten in Darmstadt gestellt.
Im Sommer 1993 traf eine auf 5 Jahre befristete Betriebsgenehmigung für das neue Gelände ein mit akzeptablen Auflasszeiten für Modelle mit Verbrennungsmotor. Das "neue Fluggelände" musste ab 01.01.1994 genutzt werden, obgleich die heutige Westpiste noch in einem sehr schlechten Zustand war, da das Gras auf dem kargen Boden noch kein Jahr alt war.